
28. Februar 2025, 15:50 Uhr | Lesezeit: 3 Minuten
Es gibt einige großen Marken, die kennen und lieben wir seit Jahrzehnten und haben uns dabei noch nie gefragt, wer eigentlich dahintersteckt oder woher der Name kommt. Die Jeansmarke Wrangler ist vermutlich genau solch ein Fall. Doch warum heißt Wrangler eigentlich Wrangler? STYLEBOOK verrät es.
1947 wurde Wrangler in Greensboro, North Carolina gegründet und hatte es sich zur Aufgabe gemacht, Cowboys mit Kleidung auszustatten, die sich ihrem Alltag auf dem Pferd anpassen. So setzte das Unternehmen schon Beginn an auf robustes Denim.
Übersicht
Cowboys waren die ersten Jeansträger
Ebendieses Material ist es auch, das sich die Gründer des US-Labels Wrangler zu Nutze machten. Bereits in den 30er-Jahren entwickelte die heute weltbekannte Marke unter dem damaligen Namen Blue Bell Overall Company einen Denimstoff, der den Schrumpfeffekt nach dem Waschen auf nur ein Prozent verringerte. Eine Revolution in jener Zeit, in der die Jeans in erster Linie als Arbeitsbekleidung diente.
Den Anstoß dafür lieferte Bernard Lichtenstein, auch „Rodeo Ben“ genannt. Der aus Polen stammende Schneider designte für die noch junge Marke und hatte den rauen Lifestyle der Cowboys im Blick, Rodeoreiten inklusive. Lichtenstein erkannte das Potenzial strapazierfähiger Arbeitskleidung und entwickelte die Verarbeitung der Jeansstoffe dementsprechend weiter.
Warum heißt Wrangler aber Wrangler?
Cowboys mussten sich auf dem Rücken der Pferde gut bewegen können und das bei Wind und Wetter. Wetterbeständige Kleidung – pflegeleicht und einfach zu reinigen – war also ein Muss. Mit seiner Jeansversion überzeugte Lichtenstein die anspruchsvollen Landarbeiter und die ersten Kunden wurden nicht nur Markenbotschafter, sondern gleich auch Namensgeber. Denn es gab nie einen Herr Wrangler, sondern übersetzt bedeutet „Wrangler“ schlicht und einfach „Viehtreiber“.
Seit 1947 ist die Marke unter dem Namen „Wrangler“ eingetragen, das unverkennbare Logo in Schreibschrift-Optik ist längst weltbekannt. Und obwohl die Zielgruppe heute längst breiter aufgestellt ist als in der Mitte des 20. Jahrhunderts, spielt die Marke immer noch gerne mit dem Image des modischen (Großstadt-)Cowboys.
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