
4. April 2025, 19:38 Uhr | Lesezeit: 4 Minuten
Der Tangle Teezer gehört mit zu den bekanntesten und beliebtesten Haarbürsten! Wer hinter dem Produkt steckt und für welches Haar sich die Bürsten eignen, verrät STYLEBOOK in diesem Artikel.
Conditioner, Shampoo, Öl, Maske – zu einer pflegenden Haarroutine gehört so einiges. Doch ein wichtiges Gadget darf man dabei nicht außer Acht lassen: die richtige Haarbürste. Der sogenannte Tangle Teezer gehört wohl mit zu den bekanntesten Bürsten auf dem Markt. Frei übersetzt heißt es so viel wie Haarknäuel-Entwirrer – und genau das war auch das Ziel von Gründer und Erfinder Shaun Pulfrey. STYLEBOOK erklärt, was den Tangle Teezer so besonders macht und wie ein Misserfolg den Durchbruch brachte.
Übersicht
Die Geschichte des Tangle Teezers
Die Geschichte des Tangle Teezers beginnt mit Shaun Pulfrey, der eine Ausbildung zum Haarcoloristen machte. Seine Vision: Eine Haarbürste, die die Haare mühelos entwirrt, ganz ohne Frust und Schäden. Mit dieser Idee ging Pulfrey 2007 in die Show „Dragon’s Den UK“ – die britische Version von „Die Höhle der Löwen“. Dort erkannte allerdings niemand das Potenzial und Pulfrey blieb ohne Investition. Vielmehr war der Auftritt ein regelrechtes Desaster. Worte wie „hirnrissig“ und „Zeitverschwendung“ fielen.
Doch auch wenn niemand investierte, die Sendung brachte Pulfrey und seinem Tangle Teezer die benötigte Aufmerksamkeit. Inzwischen kann man den Tangle Teezer in so gut wie jeder Drogerie kaufen – und das auf der ganzen Welt. 2024 gab die BIC Gruppe bekannt, dass sie die Haarbürstenmarke aufgekauft hat – für rund 200 Millionen Euro. In einer Pressemitteilung heißt es, dass Tangle Teezer sich in den vergangenen vier Jahren mehr als verdoppelt habe – der Umsatz belaufe sich auf über 70 Millionen Euro.
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Das macht die Haarbürste so besonders
Haarbürsten haben meist alle eine ähnliche Optik: Bürstenkopf und Griff. Rein optisch fiel der Tangle Teezer deshalb schon zu Beginn an auf. Denn auf den Griff wurde komplett verzichtet – stattdessen hatte die Haarbürste etwas von einer Pferdebürste, nur ohne extra Haltegriff. Außerdem kommt der Tangle Teezer in bunten, auffälligen Farben daher – auch eher untypisch für eine klassische Haarbürste.
Tangle Teezer verwendet eine spezielle Bürstentechnologie, sodass die Haare ganz ohne ziepen entwirrt werden können. Die Borsten sind abgerundet und flexibel und haben unterschiedlichen Längen. Die kurzen Borsten glätten die äußere Schuppenschicht der Haare und sorgen für Glanz, die langen entwirren die Haare, entfernen Knoten und sollen obendrein Haarbruch reduzieren.
Nicht nur Haarbürsten gehören zum Sortiment von Tangle Teezer, sondern auch andere Produkte wie ein Entwirrungsspray. Außerdem gibt es spezielle Tangle-Teezer-Bürsten für Haustiere.

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Welcher Tangle Teezer für welche Haarstruktur?
Inzwischen gibt es viele verschiedene Haarbürsten von Tangle Teezer – sie unterscheiden sich in Farben, Formen und Mustern. Aber nicht nur das, sie sind auch für unterschiedliche Haarstrukturen konzipiert.
The Original
Das erste Tangle Teezer ist das Original, der Klassiker, der Haarbürsten. „The Original“ eignet sich für glattes bis welliges Haar und kann sowohl nasses als auch trockenes Haar entwirren. Die kurzen Bürsten sorgen für die Glättung der äußeren Schuppenschicht, die langen entwirren die Haare.
The Original Thick & Curly
Den klassischen Tangle Teezer gibt es auch in einer Variante speziell für lockiges Haar. Es wurde laut Unternehmen dafür entwickelt, dickes, lockiges, strukturiertes und Afrohaar zu entwirren. Im Gegensatz zum Original sind die Bürsten länger und stärker.
The Original Fine & Fragile
Es gibt nicht nur die Variante für lockiges und dickes Haar, sondern auch für feines und empfindliches. Die Bürsten der „Fine & Fragile“-Variante sind 30 Prozent weicher als die des Klassikers und damit besonders sanft zum Haar.
The Ultimate Detangler
Doch inzwischen gibt es nicht mehr nur den kompakten Tangle Teezer, sondern auch eine Variante mit Griff, also wie man klassische Haarbürsten sonst kennt. Nach Angaben des Unternehmens wurde der „Ultimate Detangler“ bewusst für die Anwendung auf nassem Haar und unter der Dusche entwickelt. Der Griff sorgt dafür, dass die Bürste nicht aus der Hand rutscht. Die Bürstentechnologie ist allerdings die, die auch beim Klassiker verwendet wird. Auch hier gibt es verschiedene Modelle – für feines oder lockiges Haar.