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Auch ohne Bakterien

Make-up kann eine Bindehautentzündung auslösen

Frau mit rotem Auge
Rote Äderchen im Auge, die Tränen laufen – das kann auf eine Bindehautentzündung deuten Foto: Getty Images
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STYLEBOOK Redaktion

23. März 2021, 14:59 Uhr | Lesezeit: 2 Minuten

Wenn das Auge tränt, juckt und gerötet ist, kann eine Bindehautentzündung dahinterstecken. Daran ist in den meisten Fällen eine bakterielle oder virale Infektion schuld. Aber: nicht immer.

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Ärzte sprechen von einer Bindehautentzündung oder Konjunktivitis, wenn die Blutgefäße der Bindehaut anschwellen. Das zeigt sich mit einem roten und juckenden, brennenden Auge. Oft sind Infektionen mit Bakterien oder Viren die Ursache. Das erkrankte Auge sollte nicht mit bloßen Händen berührt werden, da bakteriell und viral bedingte Bindehautentzündungen ansteckend sind, ausgelöst werden können sie auch durch Make-up.

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Wie kann Make-up eine Bindehautentzündung auslösen?

Aber: Auch ohne Keime können Bestandteile von Make-Up oder Medikamenten eine Bindehautentzündung hervorrufen, indem sie allergische Reaktionen auslösen. Das erklärt der Bundesverband der Augenärzte Deutschlands (BVA). Ebenso können Umweltreize wie Staub, Rauch oder grelles Sonnenlicht eine Bindehautentzündung verursachen.

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Wie behandelt man eine Bindehautentzündung?

Bei der Behandlung kommt es entsprechend auf die Ursache an. Man sollte aber wissen, dass verschiedene Augentropfen oder Hausmittel das Problem verschlimmern können. Deshalb bitte auf den vermeintlich bewährten Kamillenteebeutel verzichten – viele Menschen reagieren an Augen und Lidern allergisch auf Kamille – und zunächst einen Augenarzt oder zumindest Apotheker konsultieren.

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Fachleute wissen: Nur, wenn Bakterien hinter der Entzündung stecken, sollten antibiotische Augentropfen verwendet werden, und dann auch meistens mehrere Tage lang – bis zum vollständigen Abklingen der Symptome. Wenn Antibiotika unnötig angewendet werden, können sie Resistenzen gegenüber Bakterien begünstigen.

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Einige Augenkrankheiten (wie eine Entzündung der Iris) werden mit kortisonhaltigen Augentropfen behandelt. Dabei sollte man jedoch mögliche Nebenwirkungen im Auge behalten: Kortison kann den Augeninnendruck erhöhen, was wiederum zu Grauem Star führen kann.

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