2. November 2023, 19:30 Uhr | Lesezeit: 3 Minuten
Schnell wird sie vergessen, doch zu einer perfekten Maniküre gehört auch die Pflege der Nagelhaut. Aber wie entfernt man sie richtig? Abschneiden oder nur Zurückschieben? STYLEBOOK kennt die Antwort.
Übersicht
Wofür ist Nagelhaut gut?
Trockene, rissige Nagelhaut sieht nicht nur unschön aus, sie kann im schlimmsten Fall sogar zu schmerzhaften Entzündungen führen. Denn ihre Aufgabe ist es, die Wurzel des Nagels zu schützen. Doch die Haut einfach abzuschneiden, ist nicht die beste Lösung. Da die Haut um das Nagelbett sehr empfindlich ist, sollte man am besten nie mit einer spitzen Schere arbeiten – die Verletzungsgefahr ist zu groß. Besser ist es daher, die Nagelhaut einfach nur zurückzuschieben.
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Nagelhaut richtig pflegen
Die Nagelhaut wird in der Pflege oftmals vernachlässigt. Versorgt man sie allerdings nicht mit ausreichend Feuchtigkeit, kann sie austrocknen oder sich sogar entzünden. Damit sie nicht einreißt, sollten Sie Ihre Hände täglich gut eincremen. Alternativ kann es helfen, die Nagelhaut mit einem pflegenden Öl zu versorgen. Achten Sie außerdem auf die Produkte und Materialien, mit denen Sie die empfindliche Haut behandeln. So sollten Sie zum Beispiel auf acetonfreien Nagellackentferner setzen und darauf achten, dass Instrumente wie Nagelklipper und Feile stets gut gereinigt sind. Um kaputter Nagelhaut vorzubeugen, sollten Sie sie außerdem nicht zu lang werden lassen und sie entfernen, sobald sie am Nagel hochwächst.
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So wird die Nagelhaut schonend entfernt
1. Schritt: Nagelhaut einweichen
Vor dem Zurückschieben sollte die Haut etwas aufgeweicht werden. Spezielle Nagelhautentferner, als Gel oder auch als Stift erhältlich, enthalten aufweichende und pflegende Komponenten wie Mandelöl, Jojobaöl oder Allantoin. Auch ein Handbad in lauwarmem Wasser hilft, die Nagelhaut aufzuweichen und sie damit sanft aufs Zurückschieben vorzubereiten.
2. Schritt: Die Haut zurückschieben
Danach wird die Haut vorsichtig mit einem Rosenholzstäbchen zurückgeschoben. Wer die Nägel auf eine Gel-Modellage vorbereitet, legt sich am besten einen Nagelhaut-Pusher zu. Dieser Nagelhautschieber aus Metall entfernt sogar die dünne, fast unsichtbare Haut auf dem Nagel. So hält der Gelnagel besonders lang. Wer dennoch überstehende Nagelhaut hat und diese beseitigen will, sollte eine Nagelhautzange verwenden und die Haut vorsichtig abknipsen. Dabei auf keinen Fall zu stark zupfen oder ziehen, da die Haut sonst einreißen kann. Die Folge: schmerzende Entzündungen oder eingewachsene Haut.
3. Schritt: Eincremen
Egal, ob mit einem Nagelöl oder einer -creme – die Haut an den Nägeln freut sich genauso über eine Portion Pflege wie die Haut im Gesicht. Öl oder Creme können gerne großzügig aufgetragen werden und sollten einige Minuten in die Haut massiert werden. Wer seine Nagelhaut dauerhaft gepflegt und weich hält, spart sich so den ein oder anderen teuren Gang ins Nagelstudio.